|
2006
Altes Schiffshebewerk
Henrichenburg in Waltrop
Eine
interessante Abendführung zum beleuchteten Schiffshebewerk mit
anschließendem
Abendessen im Restaurant "Papachristos" startete der
Bürgerring. Die
Nebel wallten um das im Scheinwerferlicht liegende Museum "Altes
Schiffshebewerk". Jeder war von der imposanten Größe
des
Industriedenkmals fasziniert, welches wie ein beleuchtetes
Spukschloss aus dem
Nebel auftauchte.
Frau A.
Plümpe führte uns sehr eindrucksvoll durch das alte
Maschinenhaus, den
Türmen (24 m hoch), durchs Gelände und zeigte uns zum Schluss
das Innenleben
des Motorgüterschiffes "Franz-Christian, Baujahr 1929". Mit
unseren
Maschenlampen konnten wi zusätzlich den Weg und die gespenstig
wirkenden Gemäuer
beleuchten. Kaiser Wilhelm II. weihte am 11.08.1899 dieses
größte
Bauwerk am
Dortmund-Ems-Kanal ein. Frachtschiffe bis zu 600 Tonnen Gewicht trug
das
Hebewerk 71 Jahre lang mühelos über einen
Höhenunterschied von 14 Metern, bis
direkt nebenan ein größeres und schnelleres Hebewerk in
Betrieb genommen wurde.
Am "Oberwasser" des Museumshafens findet der Besucher eine
historische Werft, Dampfschiffe und schwimmende Arbeitsgeräte.

Ein Industriedenkmal von europäischem Rang mit 100-jähriger
Tradition der
Binnenschifffahrt stellt das Bauwerk heute dar. Der Rundweg führt
uns durch den
gesamten Schleusenpark mit der alten Schachtschleuse von 1914.
Einige
unerschrockene Teilnehmer kletterten 24 m einen Turm hoch, 136 Stufen,
immer
rund! Oben angekommen konnten wir durch die Nebelschwaden in die Tiefe
sehen
und die Größe und Höhe dieses Bauwerkes ermessen.
Dann ging es den
anderen Turm wieder runter. Enge, runde Treppen! An Bord des am unteren
Vorhaben festgemachten Motorgüterschiffes "Franz Christian"
lernen
wir den Arbeitsalltag der Binnenschiffer und ihrer Familien kennen.
Nach der sehr interessanten Besichtigung hatten wir uns unser
Abendessen
redlich verdient und wir waren uns einig, dass die Besichtigung
mit Frau
Plümpe eine interessante Erfahrung war.
2005
Der
Bürgerring im Hause
Teekanne
Wir besichtigten im
Oktober die
Firma Teekanne in Düsseldorf. Bevor wir eingelassen wurden,
mussten wir aus
hygienischen Gründen Ohrringe, Ketten, Uhren und Ringe
(außer Eheringe)
ablegen.

Freundlich empfing uns
ein junger
Mann und wir wurden sogleich mit zwei frisch aufgebrühten
Früchte-Teesorten
begrüßt. Der folgende interessante Tonfilm gab Einblick
sowohl von
Teeplantagen, Anbau und Ernte der Teeblätter. Wobei uns versichert
wurde, dass
nur ausgesuchte, vor Ort kontrollierte Anbaugebiete für die
Lieferung der
bereits fertig angelieferten Tees in Frage kommen.
An den verschiedensten
Fabrikationsstätten der Firma Teekanne werden die Mischungen nach
Verkostung
zusammengestellt und in Filterbeutel oder als loser Tee abgepackt und
für den
Versand bereitgestellt. Bevor die Besichtigung beginnen konnte, bekamen
alle
Teilnehmer Mützchen und Kittel verpasst.
Interessant waren die
Filtertüten-Abfüllmaschinen, die in der eigenen Firma
hergestellt werden. In
der komplizierten Maschine befinden sich: Der Filterschlauch, die
Rändelvorrichtung, die Befüllung mit Tee durch ein Rohr von 1
Stockwerk höher
liegenden Behälter, die Beutelfalteinrichtung, der Klammerapparat,
der den
ebenfalls einliegenden Faden festmacht und das Etikettchen befestigt.
Wir
sahen Maschinen, die verschiedene Teesorten abfüllten und zwischen
150 bis 400
Teebeutel innerhalb einer Minute produzierten. Die Firma Teekanne
stellt
jährlich rd. 6 Milliarden Teebeutel her. Die Kartonierungen und
automatischen
Sortierungen, Kodierungen und Kennzeichnungen sowie die einzelnen
jeweils
durchgeführten Qualitätskontrollen waren sehr beeindruckend.
Am Ende des Rundgangs
trafen wir uns wieder bei Tee
und Kuchen im Vorführsaal. Es wurde rege
diskutiert und im Teeshop konnten wir
verschiedenste Teesorten kaufen. Eine rundherum gelungene
und interessante
Besichtigung
|