Alstadener-Bürgerring           
        Website des Bürgerrings Oberhausen-Alstaden 1950 e.V.
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Leserbrief

E-Mail 21.01.2009

                  

Hallo Frau Vier !


Ich habe heute mal wieder die Seiten des Bürgerringes be­sucht.

Wahnsinnig habe ich mich über den Leserbrief meines Freundes Fritz ( Itze ) Böhm gefreut, in dem er sich an die von mir geschilderten Dönekes im Wirtshaus Westermann erinnert.

Nun habe ich natürlich den Wunsch mit Itze in Kontakt zu treten. Da mir aber die E-Mail Adresse unbekannt ist, bitte ich sie mir diese zur Verfügung zu stellen. Ich bin mir bewusst, das dies unter Umständen rechtlich ein heikles Thema und somit gut abzuwägen ist.

Aus dem Wunsch mit den in alle Welt verteilten mir bekannten Alstadener Kontakt aufzunehmen, kam mir die Idee eine Ad­ressdatenbank im Bürgerring zu führen, um es möglich zu machen alte Freundschaften zu pflegen. Vielleicht erwächst daraus ein Event für Ex-Alstadener.

Heimat ist da, wo man geboren und aufgewachsen ist. Zu­nächst mal eine Phrase, aber je älter man wird, desto mehr fühlt man, dass es wirklich stimmt. Ich möchte jetzt lieber im Ruhrpark spazieren gehen als in meiner "neuen" mittelfränki­schen  Heimat.

Wie bereits berichtet, schreibe ich die Erinnerungen aus mei­ner Kindheit auf, um diese an meine Kinder und Enkel weiter zu geben. Eine Bitte an Sie wäre die Zusendung des Kün­gelskerlfotos aus eurem Alstaderbuch als Datenfile, um dieses in meine Unterlagen einzubinden.  Im Gegenzug sende ich ihnen das Lied des Klüngelskerls in Noten gefasst.

Dies hat mein Freund und Kollege H.J.Wilden nach mehreren Gesangs­stunden in denen wir viel Spaß hatten aufgeschrie­ben. Übrigens ist dieses Lied auch im süddeutschen Raum in gleicher Melodie und Text bekannt
.

Grüße aus Bayern

Peter und Marion Cornelius



Leserbrief

21.01.2009


Hallo, liebe Alstadener und hallo Frau Vier!

 

Als ich heute in meinem PC gestöbert habe, bin ich durch Zufall auf die Website des Bürgerrings Oberhausen–Alstaden gestoßen. Mit großer Freude habe ich mir diese Seiten angeschaut. Da ich auch ein geborener Alstadener bin und mein Vater Fritz, meine Onkel Max, Richard und Hermann Böhm auf der Zeche Atstaden gearbeitet haben und viele Nachbarn, wie Theißen, Salzwede,l und Jakobs… ich könnte noch etliche Namen aufzählen.

Ich denke auch heute noch sehr gerne an das Bergmannsleben zurück und wie ich es als Stöpken erlebt habe. Ich kann mich ebenfalls noch genau erinnern, wie ich als 9–jähriger meinen Vater, der eine Doppelschicht fahren musste, das Essen brachte. Wie ich dann auf der Zeche ankam, war da eine Kantine, die von der Familie Salzwedel betrieben wurde. Dort bekam ich eine Riesenbockwurst und Herr Salzwedel führte mich überall herum. Diesen Eindruck, den ich dort damals bekommen habe, habe ich bis heute nicht vergessen. Nun wusste ich, wie meine Vater und meine Onkel auf der Zeche arbeiteten.

Nun aber zu meiner Person: Ich bin auf der Kewerstraße, Haldenstraße und auf der Kallen 12 groß geworden. Wie Ihr  vielleicht nun schon erraten habt, ich bin der „Itze“ Fritz Böhm junior.

Natürlich hat es mich auch betroffen, als ich gelesen habe, dass die Gaststätte Westermann nicht mehr besteht. Gut, ein kleiner Trost ist wohl, dass das Gebäude noch steht. Dort habe ich mit meinem Vater, meinen Onkel und meinen Freunden eine sehr schöne Zeit erlebt. Dort habe ich natürlich auch gesungen, was meistens nicht leicht war, wenn da ein paar Freunde in der Ecke standen und sich köstlich amüsierten. „Pedder“ Peter Cornelius z.B., der auch mit dran „schuld“ war, dass aus meiner Gesangskarriere nichts geworden ist. (Hallo Peter! Habe mich sehr gefreut, dass Du Dich auch noch an mich erinnert hast.)

Ich werde mit 100%-iger Sicherheit das Leben in Alstaden, meiner Heimat, weiter verfolgen und regelmäßig die wirklich schöne und gelungene Website besuchen.

Da ich im kommenden August vorhabe, zwei Wochen in Alstaden Urlaub zu verbringen, würde ich mich freuen, wenn wir über diesem Wege, uns mit Freunden einmal treffen könnten, um über alte Zeiten zu quatschen usw.

Viele herzliche Grüße nach Alstaden an meine Geschwister, Verwandten und Freunde.


Euer Itze (Fritz Böhm/Jhg 1954;

jetzt wohnhaft in Tuttlingen / BW) 



01.03.2008


Liebe Grüße

 

nach Alstaden und an den Bürgerring. Michael Welke war so nett, mir den Link zur Homepage zu mailen.

Es tut gut, so Vieles aus Alstaden nachlesen und ansehen zu können. Vor 40 Jahren sind wir, bedingt durch den Bergbau, zuerst nach Herten in Westfalen gezogen und nun, Anfang Februar nach Baden-Württemberg. Hier wohnen unsere Kinder und Enkel und da wir ja inzwischen auch nicht mehr die Jüngsten sind, war es wohl die richtige Entscheidung.

Immer wollte ich wieder nach Alstaden zurück, denn Heimat ist wirklich dort, wo man geboren wurde, zur Schule ging, konfirmiert wurde, geheiratet hat, Kinder wurden geboren, kurzum: Ich habe bis zu meinem 33. Lebensjahr immer gerne in Alstaden gewohnt und deshalb tut es gut, die Seiten des Bürgerrings auch hier lesen zu können.

Falls mir danach sein sollte, werde ich nachsehen, was es in Alstaden Neues gibt. Im übrigen besteht der Kontakt zu meinem Ortsteil immer noch. Mein Bruder mit seiner Familie wohnt  dort und viele alte Freunde. Meine Gedanken zur Ruhr mit Park, in dem ich und Jahre später meine Kinder gespielt haben, habe ich einmal zu Papier gebracht. Ich füge sie als Anlage bei.

 

Dem Bürgerring wünsche ich weiterhin alles Gute.

 

Ihre Helga König

geb. van den Mond

 

Anmerkung: "Die Ruhr" von H. König steht im „Der Bürgerring“ 
II.Quartal 2008 auf der Rückseite.





Blockstelle an der Blockstraße
Blockstelle

                                                    Es war einmal . . . ..

Hallo lieber Bürgerring,

hallo Frau Vier,


ich als ehemalige Alstadenerin erfreue mich regelmäßig an Ihrer Internetseite und den Berichten im Bürgerring.

Auch ich habe mich sehr über die Errichtung des Fährdenkmals am Ruhrufer gefreut. Leider musste ich feststellen, dass der Anstrich des Geländers am Ruhrdeich quasi nicht mehr vorhanden ist. Der Rost trübt doch leider ein wenig den Anblick dieses Denkmals.
Ich hoffe das durch den Einsatz des Bürgerrings die Restaurierung des Geländers beschleunigt wird und dadurch die Schönheit unseres Ortsteils Alstaden noch mehr zur Geltung kommt.

Leider konnte auch der Bürgerring den Abriss des Ostturms (Ot) an der Blockstraße nicht verhindern. Dies stimmt mich als aktive Eisenbahnerin ein wenig traurig. Es würde mich daher umso mehr freuen, wenn auf Ihrer Internetseite die Geschichte der Alstadener Eisenbahn einen Platz bekommen würde. 

Leider lässt mein Beruf ein aktives Mitwirken im Bürgerring nicht zu.
Ich wünsche Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2008.

Ein herzliches Glück Auf aus Duisburg-Wedau

Ihre
Simone Jacob
24.12.2007


Köstliche Geschichten
Leserbrief von S. und U. Hammerla, NRZ vom 01.12.2007


Fast 20 Jahre wohnten wir im Schatten „unseres“ Bahnwärterhäuschens.

Zu Zeiten des Bahnbetriebs erlebten wir köstliche Geschichten, nachdem wir mit den Schranken­wärtern Freundschaft geschlossen hatten. Bald konnten wir am Klang der fallenden Schranke auch nachts erken­nen, wer gerade Dienst hatte. Heiligabend gab es von uns immer Waffeln mit heißen Kirschen für den Diensthabenden. Dafür wurde bei uns auch feste ge­schellt, wenn an stürmischen Tagen der Hüpfball un­serer Kinder Richtung Fröbelplatz flog.

Besonders dramatisch war es, als sich der Bahn­be­amte durch einen Windstoß unverhofft ausge­sperrt fand, und er uns händeringend bat, mit ihm zusammen den Zweitschlüssel in Duisburg zu holen, da der Zug schon am Signal hielt und pfiff....... Auch für einen freien Weg des Martins­zuges der Grundschule sorgten unsere guten Kontakte. 

Seit der Stilllegung der Bahnlinie war es traurig, dem stetigen Verfall des urigen Häuschens zuzu­sehen. Die allzu leere Fläche jetzt erfüllt uns mit Wehmut.

Nein, gefreut haben wir Alstadener uns über den Abriss bestimmt nicht!





H U N D E H A U F E N

Hallo, Bürgerring Alstaden,

wir sind eine kleine Familie von der Babcockallee!

Unser Sohn ist 15 Monate und ist schon recht gut zu Fuß unterwegs. Nur, hier in Alstaden ist das immer so eine Sache. Ist man in Flockenfeld mit dem Kinderwa­gen unterwegs, kann man besser die Straße benutzen als den Gehweg. Zumeist kommt man nicht an den parkenden Autos vorbei, die schon teilweise den kom­pletten Gehweg ein­nehmen. Ist dennoch eine Lücke da, muss man aufpassen, dass man dort nicht einen der hundert Hundehaufen trifft.
Auch bei uns, an der Babcockallee, haben wir an der Strasse ein kleines Rasenstück, was man nicht betreten kann. Dort werden aus der ganzen Um­gebung die Hunde Gassi geführt. Die Haufen lie­gen auf dem Gehweg, auf den Parkstreifen, das ist schon nicht mehr normal

Wir haben auch schon ein paar mal das Ord­nungsamt kontaktiert, doch von deren Seite ist noch nie was pas­siert. Schon allein, die Bakterien, die in so einem Haufen vertreten sind. Es  ist es nun mal an der Zeit, zu han­deln.

Alstaden wird regelrecht von den Hunden  "zuge­schis­sen", und wenn ich so die letzte Zeitung  vom Bürger­ring betrachte, wird in Alstaden schon was gemacht, nur an die Hundehalter geht nie­mand ran.

Ein Beispiel: Der recht neue Spielplatz am Fröbel­platz. Der wird gerade in den Dämmerstunden von den Hun­dehaltern angesteuert. Rings um den Spielplatz liegen die Haufen. Beim Ansprechen der Hundehalter reagieren diese Leute meist mit bösweilligen Beschimpfungen. Es ist Zeit, was dagegen zu unternehmen, denn so kann es hier mit dieser Sauerei nicht weiter gehen.

Über eine Reaktion Ihrerseits in mündlicher oder schriftlicher Form würden wir uns freuen.

Gruß
Familie Powalla

PS.: Gern wird von den Hundehaltern der Satz benutzt, "Ich zahle schließlich Hundesteuern!"
Heisst das, dass mein Sohn vor der Türe der Hundehalter auch einen Haufen machen kann?


Leserbrief 2006
Schlaglöcher, Hundedreck und Müll


Sehr geehrte Damen und Herren,


in der Ausgabe des Bürgerrings 03/2005 haben sie dazu aufgerufen, Schandflecken und Schmuddelecken, zugeparkte Einfahrten etc. anzugeben.
Der Aufruf ist nun zwar schon eine Weile her, ich hoffe, dass es trotzdem noch Sinn macht, ihnen mitzuteilen, wo der "Schuh drückt". Mein Anliegen ist die Dachstraße in Alstaden. Nicht nur, dass diese Straße eine einzige Hundetoilette ist, vielmehr stört es mich immer wieder aufs Neue, dass diese Straße als Müllhalde missbraucht wird. In regelmäßigen Abständen werden dort Haufen mit  gemischtem Müll abgeladen. Vielfach Sondermüll wie Farben, Elektrogeräte, Batterien oder Ähnliches. Aber auch anderer Unrat, wie eindeutig Sperrmüll, Metall oder Plastikmüll.

Ich kann mir nicht erklären, wie jemand dazu kommt, einfach den Müll dort zu deponieren, aber es ist tatsächlich immer wieder der Fall.
Jedes Mal, wenn ich dort entlang laufe oder fahre, ärgere mich über so viel Dummheit und Unverschämtheit. Seltsamerweise wird der Müll nach einigen Tagen immer wieder beseitigt. Von wem auch immer. Ich finde es jedenfalls eine Katastrophe, wie es dort aussieht.

Des weiteren möchte ich beanstanden, dass die Dachstrasse nur teilweise neu gepflastert wurde. Wobei der Straßenbelag auch auf der restlichen Strecke (bis Mülheimer Gebiet) einer Erneuerung bedarf. Warum wurde diese Straße nicht komplett neu gepflastert? Die Einmündung in den Rechenacker weist riesige Schlaglöcher auf. Der gesamte Rechenacker ist ebenfalls in einem üblen Zustand. Das hätte die Stadt doch direkt mit neu pflastern können!
Soweit der Schuh, der mich drückt.

Vielleicht haben sich auch schon andere Anwohner Alstadens darüber beschwert bzw. diese Missstände mitgeteilt. Ob daran was geändert werden kann, weiß ich ja nicht, aber es tut schon mal gut, den Ärger über solche Dinge beim Bürgerring abladen zu dürfen. Jedenfalls vielen Dank für den Aufruf und ihr offenes Ohr.